Geschichte des Flugplatzes Hangelar
Hangelar zählt zu den ältesten Flugplätzen der Welt, 1909 brach hier die Zeit der Flugapparate an. Fritz Pullig konstruierte in der Exerzierhalle des Bonner Infanterieregiments ein Gleitflug- zeug, schaffte es per Pferdefuhrwerk auf die Hangelarer Heide und flog vierzig Sekunden. 1911 veranstaltete der achtzehnjährige Bruno Werntgen den ersten Flugtag, kurz darauf entstand die Fliegerschule Hangelar.
Im ersten Weltkrieg diente der Flugplatz militärischen Zwecken. Das Verbot der Be- satzungsmächte, Flugzeuge mit Motoren zu konstruieren, umging man seit 1920 mit Segelflugzeugen.
Ostern 1930 bestaunten 120.000 Menschen das Luftschiff Graf Zeppelin, 1935 beschlagnahmte das NS-Fliegerkorps den Besitz der Bonner Flieger. Das war das Ende des zivilen Flugsports bis 1951. Der im Krieg zerstörte Flugplatz wurde vom Aero-Club Siegburg wieder aufgebaut. Es entstanden Luftfahrerschule und Flugplatz- sellschaft Hangelar. (Quelle: Wikipedia)